Le Sacre du Printemps
Tanztheater

Le Sacre du Printemps

Musik von Igor Strawinsky, Reduzierte Fassung von Jonathan McPhee, Mit Ottorino Respighis »Trittico Botticelliano« als Prolog, Uraufführung der Choreografie von Annett Göhre

Musik von Igor Strawinsky
Reduzierte Fassung von Jonathan McPhee
Mit Ottorino Respighis »Trittico Botticelliano« als Prolog
Uraufführung der Choreografie von Annett Göhre

»Le Sacre du printemps« ist eines der gewaltigsten Werke der Musikgeschichte. Sich an eine tänzerische Umsetzung zu wagen, erfordert einige Kühnheit. Es ist eine Komposition, die eine ungemeine Sogwirkung entfaltet: Begleitet von Klängen archaischer Härte und dunkelschimmernder Schönheit tanzt ein »Frühlingsopfer« seinem Ende entgegen.

Ob Mary Wigman oder Pina Bausch: Zahlreiche Choreografinnen und Choreografen haben sich mit ihren »Le Sacre du printemps«-Visionen nach der skandalumwitterten Uraufführung 1913 in Paris in die Tanzgeschichte eingeschrieben. Im Bewusstsein der Größe dieser Aufgabe wird sich auch Tanztheaterdirektorin Annett Göhre dem Jahrhundertballett widmen, der Anbetung der Erde, den Kampfesspielen der Stämme, dem Ritual der Jungfrau. Dieses Werk, mit dem Igor Strawinsky das Tor zur Neuen Musik aufstößt, fasziniert und bleibt stets ein künstlerisches Experiment mit offenem Ausgang, wenn man sich seiner annimmt: »Im ›Sacre du Printemps‹ wollte ich die leuchtende Auferstehung der Natur schildern, die zu neuem Leben erweckt wird, die Auferstehung der ganzen Welt.«

Zuvor erleben Sie, ebenfalls live vom Philharmonischen Orchester interpretiert, das »Trittico Botticelliano« als choreografische Kreation: ein Klanggemälde des Italieners Ottorino Respighi aus dem Jahr 1927. Wie das musikalische Vogelgezwitscher des ersten Satzes den Prolog zu den schneidend-scharfen Einwürfen Strawinskys bildet, so steht dieser Beginn des Tanzabends auch choreografisch als Hinführung zum folgenden Opferritual.

Aufführungsrechte »Le Sacre du printemps«: Boosey & Hawkes • Bote & Bock GmbH für Hawkes & Son (London) Ltd.

Vor jeder Vorstellung gibt es eine Einführung durch Tanztheaterdirektorin Annett Göhre im Oberen Foyer.

Premiere
Samstag, 12. April 2025, 19.00 Uhr, Großes Haus

Matinée
Sonntag, 29. März 2025, 12.00 Uhr, Großes Haus

Öffentliche Bühnenprobe
Samstag, 5. April 2025, 10.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte

Altersfreigabe [14+]

Dauer ca. 1 Stunde, keine Pause

Mit freundlicher Unterstützung der »Freunde und Förderer des Ulmer Theaters e.V.«

Theaterfreunde

Höreinführung

Musikalische Leitung

GMD Felix Bender

Inszenierung & Choreografie

Annett Göhre

Ausstattung

Annett Hunger

Licht

Johannes Grebing

Dramaturgie

Christian Stolz

Choreografische Assistenz, Trainings- und Abendspielleitung

Mayumi Ganley

Trainingsleitung

Gisela Fontarnau i Galea

Nachdirigat

Panagiotis Papadopoulos

Musikalische Assistenz

Vincenzo De Lucia

Trainingsrepetition

Giordana Rubria Fiori

Vincenzo De Lucia

Hannes Kalbrecht

lnspizienz

Oliver Eisenmenger

Besetzung

Tänzer, Kursleiter Modern DanceGabriel Mathéo Bellucci
TänzerYu Yamani
TänzerinMaya Mayzel
TänzerinNora Paneva
TänzerinSeungah Park
TänzerMagnum Phillip
TänzerAdrián Ros Serrano

Media

Le Sacre du Printemps – Szenenfoto 1

Nora Paneva, Magnum Phillip | Foto: Sylvain Guillot

Pressestimmen

»Spartendirektorin Annett Göhre schafft in ihrer fesselnden Choreografie zu Igor Strawinskys soghaft-monumentalem Jahrhundertwerk ›Le Sacre du Printemps‹ (Das Frühlingsopfer), mitreißend gespielt vom Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Felix Bender, mal wieder starke Bilder im Großen Haus des Theaters Ulm.«

Kristina Schmidl // Südwest Presse

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