Cavalleria Rusticana / Pagliacci
Musiktheater

Cavalleria Rusticana / Pagliacci

Melodramma in einem Akt von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci, Musik von Pietro Mascagni / Dramma in einem Prolog und zwei Akten von Ruggero Leoncavallo,

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Melodramma in einem Akt von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci
nach den »Scene popolari« von Giovanni Verga
Musik von Pietro Mascagni

Dramma in einem Prolog und zwei Akten Ruggero Leoncavallo
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Liebe ist eine Naturgewalt und die Eifersucht nicht weniger! Unter der glühenden Sonne Süditaliens kochen die Emotionen hoch: Eine alltägliche Dreiecksgeschichte verlangt nach tödlicher Konsequenz – und was zunächst nach einer typischen Komödie nebst gehörntem Ehemann aussieht, wird blutiger Ernst.

Die beiden Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo sind regelrechte Aushängeschilder des italienischen ›Verismo‹, jener Opernausprägung, die nach größtmöglichem Realismus und äußerster ›Wahrheit‹ in den Geschichten der ›einfachen Leute‹ sucht. Seit der Uraufführung der »Pagliacci« im Jahr 1892 ist die kurze Oper fast untrennbar mit dem zwei Jahre älteren Einakter von Pietro Mascagni verbunden. Bei allen Unterschieden zwischen den beiden Werken ergänzen sie sich auf faszinierende Weise und bieten so neben melodisch überbordender Leidenschaft die knisternde Spannung von waschechten Opernkrimis!

Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung gibt es eine Videoeinführung im Oberen Foyer.

 

Premiere Donnerstag, 9. Februar 2023, 19.30 Uhr, Großes Haus

Matinée Sonntag, 5. Februar 2023, 11.00 Uhr, Foyer

Workshop Teil 1 Samstag, 28. Januar 2023, 17.00 Uhr (Treffpunkt Bühnenpforte)
Workshop Teil 2 Samstag, 4. Februar 2023, 9.45 Uhr (Treffpunkt Bühnenpforte)

Altersempfehlung 16+

Dauer circa 3 Stunden, eine Pause

Musikalische Leitung

GMD Felix Bender

Musikalische Leitung

Panagiotis Papadopoulos

Inszenierung

Christian von Götz

Ausstattung

Lukas Noll

Licht

Kai Pflüger

Choreinstudierung

Nikolaus Henseler

Dramaturgie

Benjamin Künzel

Regieassistenz & Abendspielleitung

Eli Eisenmann

Nachdirigat

Panagiotis Papadopoulos

Studienleitung

Hendrik Haas

Musikalische Einstudierung

Vincenzo De Lucia

Inspizienz

Felix Goldbeck

Soufflage

Uta Gerdum

Besetzung

SantuzzaI-Chiao Shih
Santuzza (Einspringerin)Khatuna Mikaberidze
Santuzza (Einspringerin)Sarah Ferede
Mamma LuciaNadine Secunde
LolaMaria Wester
CanioMilen Bozhkov
CanioAldo Di Toro
NeddaMaryna Zubko
Zwei BauernYoung-Jun Ha
TenorMykhailo Hnatiuk

Media

Cavalleria Rusticana / Pagliacci – Szenenfoto 1

Cavalleria Rusticana | Opern- und Extrachor des Theaters Ulm | Foto: Jochen Klenk

Pressestimmen

»Am Theater Ulm kam das Verismo-Doppel jetzt wieder in einer vor szenischer und musikalischer Energie explodierenden Lesart heraus. Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm trifft den Nerv der Partituren. GMD Felix Bender verklammert die sich hetzende Überfülle von Leoncavallos Einfällen und das permanent sinnliche Fluidum, das sich dieser von Jules Massenet angeeignet hatte, zu sattem Drive. Ganz anders ist der Sound in ›Cavalleria‹: Bender drängt Mascagnis Blaskapellen-Tölpeleien, von anderen Dirigierenden oft schamhaft verdrängt, an die musikalische Oberfläche. Er hat keine Berührungsängste zu Mascagnis fast schlagerhaften Tongebilden. ›Cavalleria‹ ist ein Brutkasten der Banalitäten und dabei wirkungsmächtig genug, um Hörer zu umschmeicheln. Das Theater Ulm ist viel näher am Ungeist dieser beiden Opern als viele folkloristische Bilderbuch-Deutungen. Hier entsteht der dramatische Zündstoff allerdings nicht der Hitze einer mediterranen Sonne, sondern aus der dumpfen Schwärze des Menschseins.«

Neue Musikzeitung // Roland H. Dippel

Termine

Derzeit keine Termine.