The Turn of the Screw

THE TURN OF THE SCREW

Kammeroper in einem Prolog und zwei Akten, Musik von Benjamin Britten
Text von Myfanwy Piper nach der gleichnamigen Novelle von Henry James
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Geister der Vergangenheit rufen. Sie lauern in jedem Winkel, sind nicht greifbar und doch immer da. Als eine junge Gouvernante auf den Landsitz Bly geschickt wird, um sich um die Waisenkinder Miles und Flora zu kümmern, muss sie feststellen, dass seltsame Dinge vor sich gehen. Nicht nur die Kinder hüten offenbar Geheimnisse, auch die Haushälterin Mrs. Grose verschweigt etwas. Immer häufiger sieht die Gouvernante einen schemenhaften Mann und eine Frau. Einbildung? Tote? In welcher Beziehung stehen die Erscheinungen zu den Kindern? Was ist hier geschehen? Wer ist Täter, wer ist Opfer? Die Suche nach Antworten bedeutet ein Ende des Schweigens — und das gefährdet mindestens ein Leben.

Benjamin Brittens »The Turn of the Screw« (»Die Drehung der Schraube«) ist ein Psychothriller im Kammeropernformat. Die Geschichte um Unausgesprochenes, Ängste und das Ausgeliefertsein wird erzählt aus der Sicht der Gouvernante. Doch Wahrnehmungen und Erinnerungen können trügen. Geschickt nimmt Britten das Fragmentarische in seiner Komposition auf, verwandelt Atmosphäre in Klang und Sprache in Töne, deren Sog man sich nicht entziehen kann.

Diese Produktion entsteht in Kooperation mit dem Theater Krefeld-Mönchengladbach, welches das Bühnenbild übernimmt. 

Premiere
Samstag, 11. April 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus

Matinée
Sonntag, 22. März 2026, 11.00 Uhr, Foyer

Workshop Teil 1
Samstag, 28. März 2026, 17.00 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte

Workshop Teil 2
Montag, 30. März 2026, 17.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte

Altersfreigabe [14+]

Spieldauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten inkl. einer Pause

Aufführungsrechte: Boosey & Hawkes, Bote & Bock GmbH

Galerie
Trailer
Musikalische Leitung Panagiotis Papadopoulos
Inszenierung und Ausstattung Hinrich Horstkotte
Licht Johannes Grebing
Dramaturgie Benjamin Künzel
Regieassistenz & Abendspielleitung Laura Pflaum
Nachdirigat Nikolaus Henseler
Studienleitung Nikolai Petersen
Musikalische Einstudierung Giordana Rubria Fiori
Vincenzo De Lucia
Sprachcoaching Helen Willis
Inspizienz Felix Goldbeck
Soufflage Uta Gerdum
Regiehospitanz Kiana Richter
Mit
Maria Rosendorfsky (The Governess) Emanuel Dausend (Miles) Jonas Dausend (Miles) Gralian Tamfu (Miles) Sungeun Park (Flora) Alyce Daubenspeck (Mrs Grose) Markus Francke (Quint / The Prologue) Helen Willis (Miss Jessel)

Zusätzliche Rollen

Solisten der St. Georgs Chorknaben Ulm (Leitung: Thomas Stang) 
Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm
Statisterie des Theaters Ulm

Pressestimmen

»Wie Emanuel Dausend (Solist der St. Georgs Chorknaben Ulm) scheinbar mühelos als Miles die Partie singt und spielt, ist beeindruckend. Als Flora steht Sungeun Park dem frech und trotzig als Flora in nichts nach.«

Martina Jacobi // Die Deutsche Bühne

»Panagiotis Papadopoulos hat das Philharmonische Orchester als fabelhaftes Solistenensemble geformt für die Sinnlichkeit all der Klangmalereien, die sich in wunderschönen Klarinettenkantilenen, den Hörnern der Bäume und dem Schlagzeug des Schreckens entfalten.«

Bernd Künzig // SWR

»Sopran Maria Rosendorfsky als Gouvernante zeigt einmal mehr ihre Exzellenz bei der Interpretation moderner Opernpartien, in ihrer Stimme vereinen sich lyrische Wärme und ängstliche Anspannung. Tenor Markus Francke ist als Quint verführerisch wie der Erlkönig. [...] Alyce Daubenspeck gibt der Haushälterin einen rustikal-empathischen Ton, Helen Willis als Miss Jessel scheint direkt aus dem Totenreich herüberzurufen. Und bei Sungeun Park als Flora cackert Wahnsinn in der jugendlichen Stimme. Stark, sehr stark ist das. Und Emanuel Dausend von den St.-Georgs-Chorknaben als Miles (bei späteren Vorstellungen singen teils Jonas Dausend und Gralian Tamfu) hat nicht nur einen glockenhellen, an den richtigen Stellen brüchigen Knabensopran, sondern beherrscht auch die Kunst des leeren Blicks. Überhaupt: Darstellerisch ist diese abgründige Oper so präzise wie ein Schauspiel.«

Marcus Golling // Südwest Presse

»Ein variables System aus Rahmenstrukturen schafft einen abstrakten Raum, der weniger konkrete Orte als vielmehr seelische Zustände abbildet. In immer neuen Konstellationen und Lichtstimmungen entstehen Bilder von suggestiver Kraft – lebendig gewordene, surrealistische Gemälde.«

Florian Arnold // Neu-Ulmer Zeitung

Termine

16/04/26 DO Großes Haus
20.00
18/04/26 SA Großes Haus
19.00
24/04/26 FR Großes Haus
20.00
29/04/26 MI Großes Haus
20.00
alle

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