
Rigoletto
Melodramma in drei Aufzügen von Giuseppe Verdi
Eine Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater
Melodramma in drei Aufzügen von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« von Victor Hugo
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Moral ist nicht angesagt am Hofe des Herzogs von Mantua, wo der Regent eine Schöne nach der anderen in sein Bett zerrt. Auch sein Hofnarr Rigoletto hat nur beißenden Spott übrig für die Schicksale der Entehrten; und der Fluch, den ihm ein verzweifelter Vater entgegen schleudert, scheint ihn höchstens einen Moment lang zu schrecken. Dabei trifft er ihn ins Mark – denn der Narr selbst versteckt seine Tochter Gilda vor der zynischen Höflingsbande. Rigoletto ahnt nicht, dass seine übergroße Vorsicht die Tragödie erst möglich macht: Gilda, die bei erster Gelegenheit ihrem goldenen Käfig entfliehen will, verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, und der ist niemand anderes als der Herzog inkognito. Doch was für Gilda die große Liebe hält, ist für den zügellosen Herzensbrecher nur ein Abenteuer.
Verdis »Rigoletto«, dessen Libretto auf Victor Hugos herrschaftskritischem Skandalstück »Le roi s'amuse« basiert, zählt seit der Uraufführung 1851 in Venedig zu den erfolgreichsten Werken des Opernrepertoires.
Premiere Freitag, 6. Mai 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus
Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten, eine Pause
Altersempfehlung 14+
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Höreinführung
Musikalische Leitung
Levente TörökInszenierung
Hinrich HorstkotteBühne
Kostüm
Hinrich HorstkotteLicht
Marcus DenkDramaturgie
Benjamin KünzelStudienleitung
Thomas-Michael GribowChoreinstudierung
Hendrik HaasRegieassistenz & Abendspielleitung
Nachdirigat
Hendrik HaasInspizienz
Oliver EisenmengerSoufflage
Uta GerdumBesetzung
Media

Markus Francke, Dae-Hee Shin | Foto: Jochen Klenk
Pressestimmen
»Es ist eine sehr musikalische Inszenierung, perfekt angetrieben aus der Aktion heraus; Horstkotte vertraut allemal auf Verdi. Und Levente Török, der 1. Kapellmeister, tut das natürlich auch: mit sehr viel Gefühl für die Dramaturgie der Partitur, auch fürs emotionale Kalkül. Das Publikum freilich grätschte verständlicherweise mit Szenen-Bravi gerne dazwischen, zwischen Cantabile und Cabaletta. Nach einem etwas unsicheren Start gelang den Philharmonikern ein großer Verdi-Abend. Wunderbar, wie Török die Holzbläser-Soli freilegte, wie er geschmeidig begleitete, die Musik atmen ließ, dann straff die Tempi anzog, es auch krachen ließ. Der RIGOLETTO: ganz große Oper im Theater Ulm.«
Jürgen Kanold // Südwestpresse
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