
Das schlaue Füchslein
Oper in drei Akten von Leoš Janáček
Oper in drei Akten von Leoš Janáček
nach der Novelle von Rudolf Těsnohlídek
Deutsche Textfassung von Werner Hintze
In der Oper geht es stets um Liebe und Tod. Aber Janáčeks »Das schlaue Füchslein« ist keine klassische Liebestragödie zwischen Blut und Tränen, sondern irrendes, pulsierendes Welttheater – ein Spiel vom ewigen Werden und Vergehen, voller Weisheit, Witz und Sexyness.
Die Füchsin Schlaukopf wird als Junges vom Förster aus dem Wald verschleppt. Schon ein Frühjahr später beißt sie beherzt in so manches Frevlerbein und befreit sich von den menschlichen Fesseln. Als junge Fuchslady mit Format erkämpft sie sich ihren Platz in der Welt. In der Dorfschänke sitzen derweil, jahrein jahraus, die gleichen Gesichter und dürsten nach Leben, Liebe und Erfüllung. Flora und Fauna bleiben Sehnsuchtspunkte der Stubenhocker, die ihr eigenes Dasein verpassen. Nur der Förster ahnt im Alter, dass er zwar nur ein Tropfen im Ozean des Seins ist, aber als solcher ein Teil des großen Ganzen in seiner wilden Schönheit.
Genauso ungewöhnlich wie die Story des ›tschechischen Sommernachtstraums‹ ist auch Janáčeks Musik: betörend, zauberhaft – sinnlich und modern.
Altersempfelung: 8+
Matinée Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr, Foyer des Theaters Ulm
Workshop Teil 1 Freitag, 21. September 2018, 18 Uhr, Treffpunkt: Bühnenpforte
Workshop Teil 2 Samstag, 22. September 2018, 10.45 Uhr, Treffpunkt: Bühnenpforte
Premiere Donnerstag, 27. September 2018, 20 Uhr, Großes Haus
Dauer 2 Stunden, Pause nach circa 1 Stunde
Weiterführendes theaterpädagogisches Material finden Sie hier.
Höreinführung
Musikalische Leitung
Timo HandschuhMusikalische Leitung
Inszenierung
Kay MetzgerAusstattung
Petra MollérusChoreografische Mitarbeit
Gaëtan ChaillyDramaturgie
Benjamin KünzelRegieassistenz & Abendspielleitung
Besetzung
Media

Dae-Hee Shin, Lara Bekfi (Foto: Kerstin Schomburg)
Pressestimmen
»Das „Füchslein“ (in Ulm in der zeitgemäßen Übersetzung von Werner Hintze) bietet viele, auch feministische oder politische Deutungsebenen an: Kay Metzger und Ausstatterin Petra Mollérus, beide zuvor am Landestheater Detmold, setzen aber ganz auf die sich immer wieder erneuernde Natur [...].«
Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung
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