
Anna Bolena
Tragedia lirica in zwei Akten von Felice Romani, Musik von Gaetano Donizetti, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Tragedia lirica in zwei Akten von Felice Romani
Musik von Gaetano Donizetti
Kritische Ausgabe herausgegeben von Paolo Fabbri
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Die englischen Royals sind immer für Aufsehen erregende Geschichten gut — das war auch schon vor einigen hundert Jahren so. Gaetano Donizetti schuf für die Opernbühne gleich vier Opern, die ›Sex and Crime‹ im englischen Königshaus mit der Kunst des Belcanto verweben. Drei dieser ›Tudor-Opern‹ wird das Theater Ulm in den kommenden drei Spielzeiten auf die Bühne bringen und sie auch ästhetisch mit einem festen Regieteam verbinden. Den Anfang macht die 1830 in Mailand uraufgeführte »Anna Bolena«.
König Heinrich VIII. will nach nur drei Jahren Ehe seine bereits zweite Gattin Anne Boleyn (im Italienischen: Anna Bolena) loswerden. Er hat sich in ihre Hofdame verliebt, die ihn aber nur erhören will, wenn er sie heiratet. Eine erneute Scheidung sähe verdächtig aus, also muss Anne der Untreue überführt werden. Hilflos ist die junge Königin den höfischen Intrigen ausgeliefert und treibt unaufhaltsam dem bei Donizetti obligatorischen wie betörend schön klingenden Wahnsinn entgegen.
Wer muss schon »The Crown« schauen, wenn man ins Theater Ulm gehen und royale Skandale live auf der Bühne erleben kann?
Premiere
Freitag, 26. Januar 2024, 19.30 Uhr, Großes Haus
Matinée
Sonntag, 14. Januar 2024, 11.00 Uhr, Foyer
Workshop Teil 1
Samstag, 13. Januar 2024, 17.00 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Workshop Teil 2
Samstag, 20. Januar 2024, 9.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Altersfreigabe 14+
Dauer ca. 3 Stunden 30 Minuten, inklusive einer Pause
Höreinführung
Musikalische Leitung
GMD Felix BenderInszenierung
Anthony PilavachiAusstattung
Petra MollérusLicht
Kai PflügerChoreinstudierung
Nikolaus HenselerDramaturgie
Christian StolzRegieassistenz & Abendspielleitung
Eli EisenmannNachdirigat
Nikolaus HenselerStudienleitung
Nikolai PetersenMusikalische Einstudierung
Giordana Rubria FioriInspizienz
Oliver EisenmengerSoufflage
Uta GerdumBesetzung
Media

Christianne Bélanger, Maryna Zubko, Carolina Krogius, Opern- und Extrachor des Theaters Ulm | Foto: Jochen Klenk
Pressestimmen
»Wunderbar entfaltete Generalmusikdirektor Felix Bender mit den erstklassigen Ulmer Philharmonikern die Partitur: mit strenger Akkuratesse, exakt antreibend, die Melodien weich bis herzhaft ausgestaltend. So also, wie das die besten Italiener vom Fach machen mit ihren Hausopern. Damit war der Teppich ausgelegt für die Solisten: Und es war ein Triumph für Maryna Zubko in der Titelpartie. Ja, Wahnsinn, diese endlose Schlussszene: auch eine große darstellerische Leistung Maryna Zubkos. Standing Ovations.«
Jürgen Kanold // Südwest Presse
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