Hedda Gabler
Schauspiel

Hedda Gabler

von Henrik Ibsen

aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel

von Henrik Ibsen
aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel

 

Hedda, die anspruchsvolle Tochter des Generals Gabler, kehrt mit dem Kulturhistoriker Dr. Tesman von ihrer gemeinsamen ausgiebigen Hochzeits- und Studienreise zurück. Er versprach ihr ein Leben im Luxus, in der Hoffnung auf eine baldige Professur an der Universität der Heimatstadt.
Als allmählich klar wird, dass diese Aussicht mehr als vage ist, da sich mit Ejlert Løvborg ein ernsthafter Konkurrent um die Stelle beworben hat, gerät der korrekte, aber kleinliche Tesman in Erklärungsnot. Dass der genialische, aber unstete Løvborg zudem die Jugendliebe Heddas ist, macht die Lage nicht besser, zumal bei deren Wiederbegegnung alte Gefühle neuerlich geweckt werden. Doch Heddas Einfluss treibt Løvborg in seine bereits überwundene Maßlosigkeit zurück, eine Katastrophe für alle bahnt sich an.
Henrik Ibsen deutet anhand der Nöte, Illusionen und Abhängigkeiten seiner Figuren und ihrer gegensätzlichen Lebensentwürfe auf Grundprobleme des bürgerlichen Selbstverständnisses hin, wenn das Streben nach ökonomischer Sicherheit den Freiheitswillen einschränkt, Aufstiegsglauben und Abstiegsangst einander stetig ablösen, Irritation und Verunsicherung die Existenz bestimmen.

 

Matinée Sonntag, 9. Januar 2022, 11 Uhr, Foyer

Premiere Donnerstag, 13. Januar 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus

Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause

Altersempfehlung 16+

 

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Höreinführung

Inszenierung

Andreas Nathusius

Bühne

Kostüme

Licht

Johannes Grebing

Dramaturgie

Dr. Christian Katzschmann

Dramaturgie (Mitarbeit)

Natalie Broschat

Regieassistenz & Abendspielleitung

Lisa Koenen

Inspizient

Oliver Eisenmenger

Soufflage

Ruth Dohle

Besetzung

Jørgen Tesman, Privatdozent der KulturgeschichteMaurizio Micksch
Hedda Tesman, seine Frau Marie Luisa Kerkhoff
Juliane Tesman, Jørgen Tesmans TanteAnne Simmering
Richter BrackMarkus Hottgenroth
Eilert LøvborgFrank Röder

Media

Hedda Gabler – Szenenfoto 1

Maurizio Micksch, Anne Simmering | Foto: Marc Lontzek

Pressestimmen

»Hedda Gabler: Viel Beifall für erste Ulmer Premiere im neuen Jahr. [...] Dem Theater Ulm gelingt eine zeitgemäße Inszenierung, die den Nerv des Publikums trifft.«

Anita Schlesak // Südwestrundfunk

Termine

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