
Die Försterchristl
Operette in drei Akten von Georg Jarno
auf einen Text von Bernhard Buchbinder
In einer Fassung für die Mayrchristel
und vokale Betastung
Operette in drei Akten von Georg Jarno auf einen Text von Bernhard Buchbinder
In einer Fassung für die Mayrchristel und vokale Betastung
Liebe macht nicht immer glücklich! Hätte die Försterchristl die »Sissy«-Filme gesehen, dann hätte sie gewusst, dass man sich nicht problemlos in einen Kaiser verlieben kann. Allerdings wären wir dann auch um eine turbulente Operette ärmer, denn die Christl hat nicht die leiseste Ahnung, dass der schöne Unbekannte im Wald der Kaiser Franz Joseph II. ist. Und so kämpft die resolute Flinten-Fachfrau in ihrem Forsthaus nahe der ungarischen Grenze heldenhaft um das Leben des Deserteurs Földessy, singt beschwingte Duette mit dem Schneider Walperl und denkt doch nur an den »lieben Herrn Kaiser«.
Georg Jarnos Operette »Die Försterchristl« wurde trotz mehrerer Verfilmungen des Stoffes in den letzten sechzig Jahren zu Recht vernachlässigt. Im Sommer 2011 war ihre vergnügliche Wiederbelebung durch Christel Mayr und Benjamin Künzel in der Podium.bar zu erleben. Nun kehrt das verkannte Meisterwerk zwischen Heimatfilm und Trachtenverein zurück ins Podium — mit all den verschrobenen und herzerwärmenden Gestalten von der Försterchristl bis hin zur Zigeunerminka und vor allem mit der nötigen Bescheidenheit: »Gebt mir die Geigen der ganzen Welt!«
Premiere Freitag, 18. September 2020, 19.30 Uhr, Podium
Altersempfehlung 6+
Dauer cira 1 Stunde, keine Pause (Nach- und Wiedereinlässe sind nicht möglich!)
Die behördlichen Vorgaben für Ihren Theaterbesuch finden Sie hier.
Höreinführung
Inszenierung
Benjamin KünzelAusstattung
Maike HäberDramaturgie
Christian StolzRegieassistenz
Luise Rebekka HillebrandRegieassistenz, Abendspielleitung & Inspizienz
Besetzung
Media

Benjamin Künzel (Foto: Jochen Klenk)
Pressestimmen
»Glanz und Glorie der K.-u.-K.-Monarchie ziehen Mayr und Künzel mit Genuss und Liebe durch den Kakao. Im Walzertakt jauchzen sie: »Gebt’s mir die Geigen der ganzen Welt!« [...] Glasklar: Christel Mayr, seit 16 Jahren am Theater Ulm, ist das Spektakel, für das sich der Stückbesuch lohnt. Sportlich und musikalisch springt sie wahlweise auf den Flügel oder in den Spagat. Das Premierenpublikum klatschte im Takt, wenn es die Försterchristl verlangte. Aber gebührend Applaus verdient auch Benjamin Künzel: Er führt wie schon 2011 die Regie, hat das Stück coronagerecht arrangiert und der »Mayr Christl« auf den Leib geschneidert. Beiläufig spielt er am Flügel und gibt in dieser Low-Budget-Operette einen braven Kaiser, den Schwarm der Försterchristl – in Lederhose, Turnschuh und royaler Schärpe.«
Veronika Lintner // Neu-Ulmer Zeitung
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