Judas

JUDAS

Monolog von Lot Vekemans
Deutsch von Eva M. Pieper und Christine Beis

Mit Lot Vekemans Monolog »Judas« faszinierte Schauspieler Markus Hottgenroth in einer Serie von Vorstellungen im Ulmer Münster vor Jahresfrist viele Zuschauerinnen und Zuschauer. In dem faszinierendem Gedankenexperiment ergreift Judas in einem Plädoyer in eigener Sache selbst das Wort: Basiert nicht die christliche Hoffnung auf seinem Handeln? Wurde nicht erst durch seinen Kuss Jesu Opfergang und das Erlösungsgeschehen möglich? Was wäre geschehen ohne sein Zutun?

Als Zeitreisender wagt dieser an sich und seiner Rolle in Geschichte (ver-)zweifelnde Mensch die Revision des ›Falles Judas‹ und fordert seine Rehabilitation ein.
Nach dem Corona-bedingten Vorstellungsstopp am Theater sind nun endlich wieder Aufführungen in kleinem Rahmen möglich, so auch drei Termine dieser beeindruckenden Inszenierung im Ulmer Münster: am Mittwoch, 1. Juli, Donnerstag, 2. Juli, und Freitag, 3. Juli, jeweils ab 20 Uhr. Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland begleitet die Inszenierung von Charlotte Van Kerckhoven wieder an der Orgel.

Karten sind zu 16 € (ermäßigt 11 €) ab sofort an der Theaterkasse unter 0731/161 4444 oder unter theaterkasse@ulm.de und online erhältlich.
Auch bei den Aufführungen im Ulmer Münster gelten die Abstandsregelungen und die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasebedeckung bis zum Beginn der Vorstellung. Aufgrund der niedrigen Temperatur im Kirchenraum wird das Publikum gebeten, auf entsprechende Kleidung zu achten und sich ggf. bei Bedarf selbst Decken mitzubringen.

Premiere Sonntag, 30. September 2018, 19.30 Uhr, Ulmer Münster
Dauer 70 Minuten, keine Pause

JUDAS von Lot Vekemans, Deutsch von Eva M. Pieper und Christine Bais, ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück in diversen Online-Shops bestellen.

Galerie
Trailer
Ausstattung Hartmut Holz
Regieassistenz & Abendspielleitung Christian Stolz
Mit
Markus Hottgenroth (Judas)

Pressestimmen

»„Judas“ ist ein starkes Solo mit Markus Hottgenroth – ein weiteres viel versprechendes neues Ensemblemitglied! Hottgenroth spielt unter der Regie von Charlotte van Kerckhoven eindrücklich das Psychogramm eines Menschen, der sich sucht, um Rehabilitation kämpft, und zwar auch sichtbar im Dialog mit dem im dunklen Münster angestrahlten Gekreuzigten.«

Jürgen Kanold // Südwest Presse

»Drei Akteure tragen die Inszenierung des Theaters Ulm im Ulmer Münster: Der Schauspieler Markus Hottgenroth, Münsterorganist Friedemann Johannes Wieland. Und das Münster selbst. Im Zusammenspiel ein eindrucksvoller, ein aufwühlender Abend.«

Timo Staudacher // SWR

»Mehr als nur eine Begleitung ist auch die Orgelmusik: Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland spielt dunkle, aber auch tröstliche Werke, unter anderem von Philip Glass und Oliver Messiaen.«

Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung