Der Räuber Hotzenplotz

DER RÄUBER HOTZENPLOTZ

Märchen von Otfried Preußler

Die neue Kaffeemühle der Großmutter wurde geklaut! Genau die, die Kasperl und Seppel ihr zum Geburtstag geschenkt hatten und die zudem ihr Lieblingslied »Alles neu macht der Mai« spielen kann. Der Übeltäter ist kein anderer als der Räuber Hotzenplotz. Es herrscht Aufruhr. Der Polizeioberwachtmeister Dimpfelmoser ist verärgert, Kasperl und Seppel sind empört und die Großmutter ist einer Ohnmacht nahe. Alle sind sich einig: Der gemeine Schurke muss gefasst werden! Aber wie? Immerhin ist der ­Räuber mit seinen sieben Messern bewaffnet und gemeingefährlich. Um den Wachtmeister zu unterstützen, hecken Kasperl und Seppel einen Plan aus, wie sie dem Dieb mit Hilfe einer Kiste eine Falle stellen können. Leider läuft nicht alles wie gedacht und die beiden geraten selbst in die Fänge des Räubers. Bis die Kaffeemühle zu ihrer rechtmäßigen Besitzerin zurückgelangt, müssen die beiden nicht nur den Räuber, sondern auch seinen Freund, den gerissenen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, überwinden. Und dazu brauchen sie die Unterstützung einer guten Fee... Den Märchenklassiker über den berühmtesten aller Räuber bringt das Theater Ulm in einer turbulenten und heiteren Fassung auf die Bühne!

Altersempfehlung 6+

Premiere Mittwoch, 21. November 2018, 9 Uhr, Großes Haus

Weiterführendes theaterpädagogisches Material finden Sie hier.

 

Galerie
Inszenierung Valentin Stroh
Ausstattung Monika Gora
Choreografie Gaëtan Chailly
Dramaturgie Dr. Christian Katzschmann
Regieassistenz & Abendspielleitung Moritz Vinke

Weitere Mitwirkende

Mit
Lukas Kientzler (Räuber Hotzenplotz) Nils Malten (Kasper) Teresa Schergaut (Seppel) Nils Willers (Petrosilius Zwackelmann / Wachtmeister Dimpflmoser) Mona Mucke (Kasperls Großmutter / Die Fee Amaryllis / Eine Unke)

Pressestimmen

"Wenn der Theaterzauber gelingt, hört man das an den „Aaaahs“ und „Oooohs“ im Publikum. Es braucht manchmal gar nicht viel, um Kinder zu faszinieren, selbst in Zeiten, in denen schon Fünfjährige auf dem Tablet ihrer Eltern spielen. Bei „Der Räuber Hotzenplotz“ nach dem gleichnamigen Buch von Otfried Preußler geht ein lautes Raunen durch die Reihen im komplett gefüllten Großen Haus, als im Bühnenhintergrund die Sterne zu leuchten beginnen. „Wie schön!“, seufzt ein Mädchen. [...] Valentin Strohs Inszenierung von „Der Räuber Hotzenplotz“ gibt den jüngsten Zuschauern viel Gelegenheit zum Staunen. Das fängt mit dem von Monika Gora gestalteten Bühnenbild an – einer großen Box, die auf den ersten Blick ein bisschen an die „Augsburger Puppenkiste“ erinnert, sich als Zauberwürfel herausstellt: Denn je nach Bühnendrehung ist sie das Haus der Großmutter, der finstere Wald, Hotzenplotz’ Räuberhöhle, das Schloss des Zauberers Petrosilius Zwackelmann oder das Verlies der in eine Unke verwandelten Fee Amaryllis."

Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung

"Auf der Bühne (Ausstattung: Monika Gora) steht ein hölzerner Riesenkubus zum Drehen und Ausklappen: Omas Häuschen, dann Wald, dann Räuberhöhle, aber auch Zwackelmanns Schloss und dessen Unken-Gruft. Etwas Theaterzauber – Rauch und Flug­einlagen – gibt’s auch."

Magdi Aboul-Kheir // Südwest Presse