
Cendrillon (Aschenputtel)
Märchenoper in vier Akten
von Jules Massenet
Libretto von Henri Cain nach Charles Perrault in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Märchenoper in vier Akten von Jules Massenet
Libretto von Henri Cain nach Charles Perrault
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wer kennt es nicht, das Märchen vom »Aschenputtel«? Aber wie steht es um die französische Variante von Charles Perrault? Bei ihm gibt es keine blutigen Fersen und amputierten Zehen: Statt Grausamkeiten sprüht seine Version der Geschichte viel mehr vor Zauberei und Poesie als die der Brüder Grimm. Das erkennt am Ende des 19. Jahrhunderts auch Jules Massenet, der sich nach seinen Welterfolgen »Manon«, »Werther« und »Thaïs« entschließt, seine Kunst der Melodien und Klangfarben in den Dienst eines Märchens zu stellen. Die unglückliche Titelheldin leidet unter ihrer Stiefmutter und deren Töchtern, der Vater kann ihr nicht helfen. Eine gute Fee bietet all ihre Künste auf, das Aschenputtel mit dem unter Melancholie leidenden Prinzen zu verkuppeln. Dazu ist weit mehr nötig als bloß ein gläserner Schuh. »Cendrillon« ist eine Oper über die Kraft der Träume und das Erwachsenwerden. Und wer sich bereits erwachsen wähnt, den belehrt die überwältigende Magie dieser Opernrarität eines Besseren.
Altersempfehlung 8+
Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause
Nacheinlass ca. 15 Minuten nach Beginn
Workshop Teil 1 Samstag, 7. Dezember 2019, 17 Uhr, Treffpunkt: Theaterpforte
Workshop Teil 2 Samstag, 14. Dezember 2019, 9.45 Uhr, Treffpunkt: Theaterpforte
Matinée Sonntag, 8. Dezember 2019, 11 Uhr, Foyer des Theaters Ulm
Premiere Donnerstag, 19. Dezember 2019, 20 Uhr, Großes Haus
Höreinführung
Musikalische Leitung
Musikalische Leitung
Levente TörökMusikalische Leitung
Hendrik HaasInszenierung
Christian von GötzBühne
Petra MollérusKostüme
Lukas NollDramaturgie
Christian StolzRegieassistenz & Abendspielleitung
Abendspielleitung
Besetzung
Media

I Chiao Shih, Opernchor des Theaters Ulm (Foto: Martin Kaufhold)
Pressestimmen
»Neben all den liebevollen Details von Bühnenbild (Petra Mollérus), Kostümbildnerkunst (Lukas Noll) und Inszenierung: Gesungen wird wunderschön, und das Philharmonische Orchester unter Leitung von Michael Weiger zeigt sich in Bestform, ebenso ein kleines Ensemble auf der Bühne, das für die höfische Unterhaltung sorgt. Und das Duett zwischen Cendrillon und ihrem Vater, in dem Fluchtpläne geschmiedet werden, ist ein Genuss für Ohr und Herz.«
Dagmar Hub // Schwäbische Zeitung
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