
Gesichter der Großstadt
Tanztheater von Reiner Feistel nach Gemälden von Edward Hopper
Tanztheater von Reiner Feistel
nach Gemälden von Edward Hopper zu Musik von Frank Sinatra, Michael Nyman u.a.
Was heißt das für mich: Stadtleben? Genieße ich die Anonymität, das Aufgehen in der Betriebsamkeit oder leide ich darunter? Reiner Feistels »Gesichter der Großstadt« – 2017 ausgezeichnet mit dem Sächsischen Tanzpreis – untersucht, inspiriert von Gemälden Edward Hoppers, das urbane Miteinander. Wo Hopper Sehnsüchte und soziale Isolation in Licht und Formensprache umsetzt, spürt Feistel den Emotionen der Stadtbewohner mit den Mitteln des Tanzes nach. Seine Choreografie widmet sich den Geschichten, die in Hoppers Bildern vorgezeichnet sind, den desillusionierten Nachtschwärmern, der sprachlosen Frau im Café, der melancholisch Erwachenden im kargen Heim – Menschen in ihren zaghaften Fluchtversuchen in ein anderes Leben.
Der zweite Teil des Abends ist eine Uraufführung über und für Ulm. Die neue Tanzcompagnie, zusammengekommen aus den unterschiedlichsten Ländern, spaziert und flaniert, um die neue Wirkungsstätte und Heimat Ulm zu erkunden, mit offenem Sinn und Lust auf unerwartete Begegnungen.
EINFÜHRUNG eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn vor jeder Vorstellung.
Matinée Sonntag, 14. Oktober 2018, 11 Uhr, Großes Haus
Uraufführung Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20 Uhr, Großes Haus
Dauer 2 Stunden 15 Minuten, Pause nach circa 1 Stunde
Für den Trailer wurde folgende Musik verwendet:
The Four Seasons (Vivaldi) by John Harrison with the Wichita State University Chamber Players
Choreografie und Inszenierung
Reiner FeistelAusstattung
Hans WinklerDramaturgie
Nilufar K. MünzingDramaturgie
Diane AckermannChoreografische Assistenz
Besetzung
Media

Luca Scaduto, Edoardo Neviani, Nora Paneva, Yoh Ebihara (Foto: Jochen Klenk)
Pressestimmen
»Das Bühnenbild des Hamburgers Hans Winkler stellt detailliert Gemälde des 1882 geborenen New Yorker Malers Edward Hopper nach. Hoppers Thema war die Einsamkeit des modernen Menschen in der Anonymität der Stadt. Feistel lässt die Menschen aus Hoppers Bildern heraustreten und interpretiert die Figuren zu Musik unter anderem von Frank Sinatra und Michael Nyman in ihrer Einsamkeit, in ihrer Suche nach einer Beziehung, in ihrer Isolation, Fremdheit und Melancholie.«
Dagmar Hub // Neu-Ulmer Zeitung
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