Aufstieg und  Fall des Uli H. –  Eine deutsche Wurstiade
Dieses Stück wurde in gespielt.

AUFSTIEG UND FALL DES ULI H. – EINE DEUTSCHE WURSTIADE

Frei nach Sarah Kohrs

Darf’s ein bisschen mehr sein? Aber immer, und zwar von allem. Mit übergroßem Appetit verleibte sich der prominente Metzgersohn vom Eselsberg Siege, Titel und eine Menge Geld ein. Von der elterlichen Fleischtheke bis in den Fußball-Olymp und an die Schalthebel eines prosperierenden Sportkonzerns kämpfte sich der Ulmer empor, stets auf Tuchfühlung mit Politik und Wirtschaft und mit unvergleichlicher Chuzpe, Geschäftstüchtigkeit und Machtgespür. Doch auch nahezu unschlagbare Gewinnertypen können stürzen. Wo der Rolex-Kalle noch Glück hatte und dubiose Finanzgeschäfte des ­Kaisers ungeklärt blieben, musste der Uli für kleine Ungereimtheiten der Steuerabrechnung von 28,5 Millionen hinter Gitter... – In welchem Land leben wir denn?
Aber Uli H. waltet ja längst wieder seines Amtes: Zeit für das scharfgewürzte Porträt des Ulmer Promis, umhüllt von einer musikalischen Pelle – »Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei« – eine echte Leibspeise für Freunde lehrreich unterhaltsamer Kost.

Soirée Dienstag, 20. November 2018, 19.30 Uhr, Podium.bar
Premiere Freitag, 23. November 2018, 19.30 Uhr, Podium

Dauer 2 Stunden, Pause nach circa 45 Minuten

Galerie
Trailer
Inszenierung Stephan Dorn
Musikalische Leitung Jens Blockwitz
Ausstattung Hartmut Holz
Dramaturgie Stefan Herfurth
Regieassistenz & Abendspielleitung Christian Stolz
Mit
Jakob Egger Maurizio Micksch Gunther Nickles Benedikt Paulun Tini Prüfert (23.11.2018) Teresa Schergaut (05.12.2018; 07.12.2018; 12.12.2018; 15.12.2018; 20.12.2018; 22.12.2018; 29.12.2018; 31.12.2018; 05.01.2019; 02.02.2019; 20.02.2019; 21.02.2019) Nicola Schubert

Pressestimmen

»Das Ensemble, sichtlich zum Improvisieren angehalten, sprüht vor Spiellaune. Jakob Egger, Maurizio Micksch, Gunther Nickles, Benedikt Paulun, Nicola Schubert und Tini Prüfert legen ein hohes Spieltempo vor. Vor allen Dingen die Männer lassen keine Pointe aus. Ein großes Plus ist die musikalische Ausgestaltung von Jens Blockwitz. Wie das Ensemble mehrstimmig „My Way“ von Frank Sinatra vorträgt, ist einfach Spitze, aber auch die anderen Musiknummern – alles alte Bekannte von „Steh auf“ von den Toten Hosen über „Wir wollen niemals auseinandergehen“ (Heidi Brühl) bis hin zu „You´ll never walk alone“ – zeigen die hohe musikalische Qualität des Ensembles. Stephan Dorn gibt der Revue alles, was eine Revue ausmacht.«

Manfred Jahnke // Die Deutsche Bühne

»Die taktische Grundaufstellung: ein 4-2-1. Vier männliche (Jakob Egger, Maurizio Micksch, Gunther Nickles, Benedikt Paulun) und zwei weibliche Schauspieler (Tini Prüfert, Nicola Schubert), die im schwarz-weißen Heimdress agieren – schwarz-weiß wie das Ulmer Wappen, schwarz-weiß wie Häftlingskleidung. Dazu im Rückraum ein Pianist (Jens Blockwitz), der in Sportstudio-Manier die Spieler hereinklimpert. Abklatschen mit den Fans, doch dann wird nicht gekickt, sondern gesungen, sogar mehrstimmig: ein Medley beliebter Schmähgesänge, von „Ihr seid die Schande der Liga“ bis „Ich würde nie zum FC Bayern gehen“.«

Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung