A Streetcar Named Desire (Endstation Sehnsucht)
Musiktheater

A Streetcar Named Desire (Endstation Sehnsucht)

Oper in drei Akten

Musik von André Previn

Libretto von Philip Littell nach dem Schauspiel von Tennessee Williams

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Oper in drei Akten 
Musik von André Previn
Libretto von Philip Littellnach dem Schauspiel von Tennessee Williams
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Große Oper – großes Kino: Viele werden Marlon Brando und Vivien Leigh im Kopf haben, wenn sie an Endstation Sehnsucht denken. Die Verfilmung von 1951 hat das ursprüngliche Schauspiel (1947) von Tennessee Williams hierzulande in seiner Popularität vermutlich sogar noch überstrahlt. Die gleichnamige Oper von André Previn aus dem Jahr 1998 findet erst in den letzten Jahren auf die Spielpläne deutscher Opernhäuser.

Blanche DuBois muss dem sozialen Abstieg ins Auge blicken: Der Landsitz ist nicht mehr zu halten, die Jahre in Glanz und Glamour sind Vergangenheit. Nun sucht sie Unterschlupf in New Orleans bei ihrer Schwester, die mit dem Arbeiter Stanley Kowalski verheiratet ist. In der Enge der kleinen Wohnung werden die ohnehin existierenden Spannungen immer unerträglicher. Welten prallen aufeinander, Machtfantasien, geplatzte Träume, Lügengebilde. Aus psychischer Gewalt wird auch physische.

Gewalt gegen Frauen ist weltweit bittere Realität. A STREETCAR NAMED DESIRE verdeutlicht die brutale Zerstörungskraft von Vergewaltigung und Erniedrigung im Zuge toxischer Strukturen und sozialer Missstände. André Previn findet für die düstere Milieustudie kraftvolle Musik, die zwischen Hollywood, Broadway, spätromantischen Klangwelten, Jazz und dem Echo Strawinskys geschickt ihre eigene Sprache findet – ein Opernabend von atemberaubender Sogkraft.

Matinée
Sonntag, 21. März 2027, 11:00 Uhr, Foyer

Workshop
Samstag, 13. März 2027, 17:00 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte – Teil I
Mittwoch, 17. März 2027, 18:45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte – Teil II

Premiere
Donnerstag, 25. März 2027, 19:30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung

Panagiotis Papadopoulos

Regie

Corinna Tetzel

Kostüme

Julia Müer

Dramaturgie

Diane Ackermann
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