Das Lied von der Erde

DAS LIED VON DER ERDE

Mahlers »Lied von der Erde«, eine Vereinigung von Lied und Symphonie, geht unter die Haut: Entstanden in einer Leidenszeit, in welcher der feinnervige Komponist der Spätromantik nicht nur seine Tochter verlor, sondern auch eine beunruhigende Krankheitsdiagnose erhielt, schuf er ein Werk von betörender, eleganter, dunkler Schönheit. Ins sechs Sätzen vertont Mahler, bereits mit expressionistischen Zügen, die Gedichtsammlung »Die chinesische Flöte« von Hans Bethge. Es ist eine Metapher auf das Leben, dem Abschied entgegenstrebend. Mahler gießt das Wogen zwischen Frühling und Herbst, Leben und Tod, in Töne.

Tenor Markus Francke und Bariton Dae-Hee Shin interpretieren gemeinsam mit dem 1. Kapellmeister Levente Török am Klavier dieses ergreifende Opus. »Es ist so wie das Vorbeiziehen des Lebens, besser des Gelebten in der Seele des Sterbenden«, berichtete der Augenzeuge Anton Webern nach der Uraufführung 1911. Mahler nannte den Liederzyklus eines seiner persönlichsten Werke: Erleben Sie es nun in intimem Rahmen auf der Foyer-Bühne.

Mit
Markus Francke (Gesang) Dae-Hee Shin (Gesang) Levente Török (Klavier)

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