
Bunbury
von Oscar Wilde, Deutsch von Gerhard Klingenberg, unter Verwendung der Übersetzung von Felix Greve
von Oscar Wilde
Deutsch von Gerhard Klingenberg
unter Verwendung der Übersetzung von Felix Greve
Es wäre doch ganz amüsant, sich nach Belieben eine zweite Identität zuzulegen, um trotz amouröser Eskapaden den guten Ruf zu wahren. Jack und Algernon, zwei befreundete Lebemänner, wollen ihr allzu ernstes und spießiges Dasein etwas auffrischen. Darum erfinden sie jeweils ein Fantasiegeschöpf: Algernon besucht regelmäßig einen hilfsbedürftigen Freund namens Bunbury auf dem Lande. Jack entzieht sich in umgekehrter Richtung dem Landleben Richtung London, um vorgeblich den leichtsinnigen Bruder Ernst zu beaufsichtigen. Drohen lästige Verpflichtungen, sind sie somit entschuldigt für den Start ins Lotterleben. Wenn man den Jux allerdings übertreibt, wenn also Algernon, der Gefallen an Jacks Pflegetochter gefunden hat, plötzlich Ernst spielt, wo sich doch Jack alias Ernst soeben in Algernons Cousine verliebt hat, dann droht das imposante Doppelspiel aufzufliegen. Da helfen nur Schlagfertigkeit und Improvisationsgabe, absurd-komische Situationen sind die Folge.
Oscar Wildes geniale Gesellschaftskomödie ist ein Verwirrspiel mit Pointen- Feuerwerk und Kaskaden des Wortwitzes.
Premiere
Donnerstag, 13. März, 19.30 Uhr, Großes Haus
Matinée
Sonntag, 2. März 2025, 11.00 Uhr, Foyer
Öffentliche Bühnenprobe
Samstag, 8. März 2025, 9.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Altersfreigabe [14+]
Dauer ca. 2 Stunde 20 Minuten, inklusive einer Pause
Inszenierung
Dominique SchnizerAusstattung
Christin TreunertLicht
Johannes GrebingDramaturgie
Christian StolzRegieassistenz & Abendspielleitung
Nemanja LekovićKlaviercoaching
Giordana Rubria Fiorilnspizienz
Oliver EisenmengerSoufflage
Ruth DohleBesetzung
Media

Henning Mittwollen, Vincent Furrer | Foto: Marc Lontzek
Pressestimmen
»›Bunbury‹ im Ulmer Theater hat keine Scheu vor dem Karikaturenhaften. Und warum nicht auch aus dem vollen Klamaukpotenzial schöpfen? Die Lacher kommen so zuverlässig wie die Pointen, Wildes Text darf wirken. Das Ensemble macht die größten Absurditäten lebendig. Die Screwballkomödie entfaltet ihr Potenzial zur Enttarnung überkommener Rollenbilder – zum großen Vergnügen des Premierenpublikums.«
Florian L. Arnold // Neu-Ulmer Zeitung
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