Ensemble

Schauspielerin

Alina
Rank

Alina Rank wurde 1981 in Baia-Mare, Rumänien geboren. Schon während ihrer Schulzeit wirkte sie am Jungen Schauspiel Essen mit und begann 2004 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Neben ihrem Studium übernahm sie mehrere Rollen am Schauspiel Frankfurt und ging nach ihrem Abschluss 2008 an das Staatstheater Kassel, wo sie die klassische Literatur hoch und runter spielte, u.a. Wendla in Wedekinds FRÜHLINGS ERWACHEN, Portia und Olivia in DER KAUFMANN VON VENEDIG UND SEIN TRAUM VON WAS IHR WOLLT von Shakespeare, die Mascha in Tschechows DREI SCHWESTERN sowie alle weiblichen Rollen in ANATOL von Schnitzler. Für »ihre enorme Vielseitigkeit« wurde Alina Rank 2012 der Nachwuchspreis der Fördergesellschaft Kassel e.V. verliehen.

Sechs Jahre freischaffend in Berlin arbeitete sie in Lübeck, Duisburg, Stuttgart und Berlin, wo sie Rollen wie Maria Stuart aus dem gleichnamigen Stück von Schiller, Königin Margarethe in Yvonne, Prinzessin von Burgiund und Lucentio in Shakespeares DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG spielte.

Während der Coronapandemie gründete sie mit zwei Koleginnen die Produktionsfirma Die Drei Schwestern Produktionen und produzierte die Serie WODKOVARIATIONEN - eine Dramedyserie, die jede Folge über eine andere ungespielte Theaterfigur erzählt, die zu den Drei Schwestern (Tschechow) zu Besuch kommt - eine künstlerische Verarbeitung des zu dem Zeitpunkt bestehenden Berufsverbots.

Von 2022 bis 2026 war sie festes Mitglied des E.T.A.Hoffmann Theaters in Bamberg, wo sie mit dem den Ukrainekrieg behandelnden Stück ZERSTÖRTE STRASSEN von Natalia Vorozhbyt in der Inszenierung von Wojtek Klemm als Alter Ego der Autorin ihre erste Spielzeit begann. Es folgten Rollen wie Peter Jordans Marie Antoinette, Schillers Elisabeth, die Ärztin von Robert Icke und Elmire in Molières TARTUFFE.

In dieser Zeit ganzen arbeitete sie mit RegiesseurInnen wie Lily Sykes, Shirin Khodadadian, Laura Linnenbaum, Eva Lange, Cilli Drexel, Jana Vetten, Wilke Wehrmann, Philipp Arnold, Gustav Rueb, Marco Storman, Wojtek Klemm und Sebastian Schug.