Aschenputtel

ASCHENPUTTEL

Märchen von Andreas Kloos frei nach den Brüdern Grimm

 

Sie muss putzen, kochen und backen, stets für alle Aufgaben verfügbar sein und bekommt dafür kein Lob, sondern wird beschimpft und als »Aschenputtel« verspottet. Nicht einmal ein eigenes Zimmer oder Bett gestehen ihr die Stiefmutter und die Stiefschwestern zu, und ihr gutmütiger, aber naiver Papa schaut bei diesen schlimmen Zuständen einfach weg. Wohin sehnt sich ein Mädchen, das so ungerecht behandelt wird? Manchmal in die Wälder, die Ruhe der Natur oder in die Nähe der leider so früh verstorbenen Mutter. Sicher aber auch zu dem großen festlichen Ball, der im königlichen Schloss angekündigt ist. Vielleicht trifft sie dort jemanden, der sie versteht und mag? Doch während sich die eitlen und boshaften Stiefschwestern schon dafür ausstaffieren, soll das »Aschenputtel« wie üblich jede Menge Arbeiten erledigen. Es fehlt ihr also die Zeit und vor allem auch ein Kleid, das nicht von all den Diensten verschlissen und schmutzig ist. Da braucht es wohl mehr als ein Wunder oder aber das Glück der Tüchtigen...

Die Geschichte vom Aschenputtel (oder Aschenbrödel) wurde hierzulande durch die Brüder Grimm und Ludwig Bechstein bekannt, als Cinderella, Cendrillon, Cenerentola oder Popelka kennt man die Figur aber in vielen Ländern Europas und durch zahlreiche Verfilmungen weltweit. Andreas Kloos greift in seiner Theaterversion populäre Motive des Märchens auf und erzählt mit Schalk und Wortwitz von einem feinfühligen jungen Menschen, der sich in seinem Bedürfnis nach Zuneigung und Verständnis nicht beirren lässt.

 

Premiere Donnerstag, 10. November 2022, 9.00 Uhr, Großes Haus

Altersempfehlung 5+

Dauer ca 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause

Galerie
Trailer
Inszenierung Andreas Kloos
Ausstattung Monika Gora
Musik Lars Ehrhardt
Licht Johannes Grebing
Regieassistenz & Abendspielleitung Lena Amberger
Inspizienz Felix Goldbeck
Mit
Merle Solveig Krügler (Aschenputtel) David Brückner (Prinz Heinrich / Stiefmutter) Sonja Halter (Karo / Lydia zu Apfelschnitz / Hirsch / Taube) Laura Götz (Line / Barbara vom Brunzenstein / Mutter / Wolf) Nils Willers (Vater / Königin / Gerold)

Pressestimmen

»Mit solch fenetischem Applaus werden Schauspielerinnen und Schauspieler am Theater Ulm nur bei einem Stück empfangen: dem Weihnachtsmärchen. Andreas Kloos adaptierte für die Advents- und Weihnachtszeit 2022 im Großen Haus das Märchen ›Aschenputtel‹ der Brüder Grimm – und er tat das auf kluge Weiße, in einer Gratwanderung zwischen Magie und Moderne, wobei die Lichttechnik das Ihre tut, um eine Zauberhafte Atmosphäre zu schaffen.«

Dagmar Hub // Neu-Ulmer Zeitung

»Ganz erstaunlich ist die Leistung von David Brückner, der den Prinzen und Aschenputtels böse Stiefmutter im Wechsel darstellt und jeder der beiden Figuren ihren ganz eignen Charakter gibt. Auch Merle Solveig Krüger in der Rolle des Aschenputtels zeigt sich sehr wandlungsfähig als gedemütigtes Mädchen in Grau und als aufrechte Schönheit beim Tanz in langen Kleidern.«

Dagmar Hub // Neu-Ulmer Zeitung

»Monika Gora, erfahrene Ausstatten mehrerer Weihnachtsmärchen am Theater Ulm, lässt mit Wald, Stiefmutterhaus und königlichem Schloss eine wirklich stimmungsvolle Märchenwelt entstehen. Die kleinen Zuschauer sind begeistert Teil der rauschenden Ballnächte. Discokugel, Nebelmaschine und Gesangseinlagen werden immer wieder mit genetischen Zwischenapplaus belohnt. Charmante Ideen wie der Königliche Herold Gerold, der als wandelnder Leitz-Ordner auftritt, bringen das Puplikum zum lachen.«

Jana Zahner // Südwest Presse

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