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SEHR POSITIVE HALBZEITBILANZ

Für das erste Halbjahr der laufenden Spielzeit am Theater Ulm – der letzten von Intendant Kay Metzger, der mit Ende der Saison in Ruhestand geht –, haben  Künstlerische Leitung und Verwaltungsleitung eine sehr positive Bilanz vorgelegt. In einem Zwischenbericht vor dem Kulturausschuss des Gemeinderats der Stadt Ulm verwiesen Intendant Kay Metzger und die Kaufmännische Geschäftsführerin Angela Weißhardt auf eine weiterhin hohe Zahl an abgeschlossenen Abonnements: aktuell haben 5720 Ulmerinnen und Ulmern bzw. Theaterfans aus dem Umland eines der Abos gebucht, mit stabilem Interesse in den großen Hauptabonnements und Zuwächsen etwa in den Podium-Abos. Sehr erfreulich ist die erreichte Auslastung in allen Spielstätten, Sparten und Angeboten von insgesamt 82,5 %, und das bei einem ambitionierten Spielplan mit anspruchsvollen Titeln wie »Das letzte Feuer«, »Idomeneo« und »Familie Schroffenstein«, die aber jeweils beachtlichen Zuspruch fanden. 

Spitzenreiter in der Publikumsgunst waren populäre Positionen wie »Im weißen Rössl«, »La Bohème« und die Neujahrskonzerte, die nahezu ausgebucht waren. Nahezu dauerhaft ausverkauft im Podium war die Uraufführungsserie »Taxi nach Drüben«, ebenso wie die Vorstellungen von »Orlando« oder der Tanzabend »Step for two«. Wiederum großes Interesse fanden auch die Inszenierungen außerhalb des Theaters an ungewöhnlichen Spielorten, Ausflüge, die das Theater während der Intendanz Kay Metzgers regelmäßig mit Erfolg unternahm: »Oleanna« in der Uni und »Mordshunger« im Stadthaus hatten jeweils eine herausragende Resonanz, die Serie im Stadthaus wurde aufgrund der starken Nachfrage verlängert. In das positive Gesamtbild fügen sich die äußerst gefragten Gastspiele und Extras im Theater ein wie der zum zweiten Mal angebotene und ausverkaufte »Weihnachtszauber«, sowie die Serie der diesjährigen Märchenproduktion »Der Zauberer von Oz«, die eine Auslastung von weit über 90% erreichte. Für die zweite Spielzeithälfte, in der anspruchsvolle Titel auf die Bühne kommen von »Mephisto« über »Turn of the Screw« bis »Creative Dialogues«, ist diese Zwischenbilanz eine überaus gute Basis. 

Einhellig sprachen die Mitglieder des Kulturausschusses dem Intendanten für seine erfolgreiche künstlerische Arbeit große Anerkennung aus und richteten ihren Dank an die gesamte Belegschaft für das Geleistete. Stadtrat Ulrich Metzger (Grüne Fraktion) nannte das Theater Ulm den »momentan wichtigsten Punkt in der Stadt Ulm«. Bürgermeisterin Iris Mann unterstrich, dass die Auslastung des Schauspiels unter dem Aspekt der sehr hohen Platzkapazität des Großen Hauses von 815 Plätzen besonders würdigend hervorzuheben sei, die meisten Schauspielbühnen in Deutschland verfügten über nur 400 bis 600 Plätze.