Susanne Serfling

Die deutsch-ungarische Sopranistin Susanne Serfling studierte nach einer Ballettausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Musiktheater und Gesang. Schon während ihres Studiums gastierte sie an den großen Opern- und Konzerthäusern Berlins und gewann im Jahr 2000 den Bundeswettbewerb Gesang im Fach Oper. 

Während ihres langjährigen Festengagements am Staatstheater Darmstadt erschloss sie sich ein breites Repertoire. Beginnend mit Poppea („L´incronazione di Poppea“), Iphigénie („Iphigénie en Aulide“) und Mimi („La Bohème“) gelang ihr der Wechsel vom lyrischen Fach über Gouvernante („The Turn of the Screw“), Micaëla („Carmen“), Nedda („Bajazzo“), Desdemona („Otello“), Suor Angelica („Suor Angelica“), Katja Kabanova („Katja Kabanova“) und Rachel („La Juive“) ins jugendlich-dramatische Fach mit Cio-Cio-San („Madama Butterfly“), Sieglinde („Die Walküre“) und Salome („Salome“). Seit 2014 freischaffend erweiterte Sie Ihr Repertoire um Partien wie Agathe („Der Freischütz“), Blanche („Dialogues des Carmélites“), Chrysothemis („Elektra“), Leonore („Fidelio“) und Senta („Der fliegende Holländer“).

Im Dezember 2018 folgt sie erneut einer Einladung an die Tonhalle in Zürich. In der Spielzeit 2018/2019 wird sie wieder als Salome in Magdeburg zu erleben sein und im Juni 2019 ihr Rollendebüt als Marie/Marietta („Die tote Stadt“) an der Oper Wuppertal geben.