AKTUELLES

IHRE STIMME ZÄHLT: DER ULMER THEATERPREIS 2024

Preisverleihung der Südwest Presse, des Theaters Ulm und des Vereins der Freunde und Förderer des Ulmer Theaters 

Sie können mit Ihrer Stimme erneut Inszenierungen sowie Künstlerinnen und Künstlern der Ensembles zu einer besonderen Ehre verhelfen: Mit dem Ulmer Theaterpreis 2024 haben Sie die Möglichkeit, herausragende künsterische Leistungen am Theater zu würdigen – eine noble Auszeichnung neben dem Applaus, den Sie Abend für Abend spenden.

Die Jury, welche die Nominierungen in vier Kategorien vorgenommen hat, setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Theaterfreunde sowie der Kulturredaktion der SWP zusammen. Sie nominierte je drei herausragende Künstlerinnen und Künstler pro Sparte, für die Sie Ihre Stimme abgeben können. Die Siegerinnen und Sieger erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 € sowie eine handgefertigte Anstecknadel der Goldschmiede Dentler. Die Summe für die Gewinnerin oder den Gewinner in der Kategorie Schauspiel wird von der Südwest Presse, das Preisgeld für die Kategorien Musik- und Tanztheater von den Theaterfreunden gestiftet. Von der Jury wurde außerdem eine Vorauswahl von sechs Inszenierungen aus der laufenden Spielzeit getroffen, aus der Sie Ihren Favoriten wählen können. Der Preis für die beste Aufführung ist undotiert.

So können Sie teilnehmen: Stimmen Sie online ab unter erleben.swp.de/gewinnspiel-theaterpreis oder füllen Sie einen Coupon direkt im Theater aus. 
Die Preisverleihung findet am Dienstag, 2. Juli 2024 um 19.30 im Foyer statt. Tickets erhalten Sie an der Theaterkasse oder hier.

DIE NOMINIERUNGEN

DIE BESTE AUFFÜHRUNG DER SAISON

»Anna Bolena«
Dramatisch-romantische Belcanto-Oper, wunderbar ausgebreitet von den Philharmonikern unter Felix Bender – bis zum finalen Wahnsinn mit Maryna Zubko in der Titelpartie.

»Parsifal«
 Erstmals in Ulm war Richard Wagners Bühnenweihfestspiel zu erleben, ein überregional gerühmtes Fünf-Stunden-Ereignis unter Leitung von Felix Bender und in der Regie von Kay Metzger.

»Anatevka«
Sarah Kohrs inszenierte das sehr menschliche, sehr aktuelle Musical über eine jüdische Schicksalsgemeinschaft. Beklemmende Unterhaltung mit Gunter Nickles als Tevje.

»Romeo und Julia«
Die neue Tanzchefin Annett Göhre brachte Prokofjews Ballett-Klassiker mit Live-Musik auf die Bühne – vielschichtig, auch mit Humor, mit psychologisch fein ausgeleuchteten Figuren.

»Der Prozess«
Malte Kreutzfeldts Inszenierung von Franz Kafkas Romanfragment war der Höhepunkt der Schauspiel-Saison im Großen Haus. Horror am laufenden Band in einem surrealen Bühnenbild.

»Michael Kohlhaas«
Grell, laut und aufrüttelnd. Ronny Jakubaschks Inszenierung der Kleist-Novelle ging durch Mark und Bein. Unter vielen starken Podiums-Produktionen das Highlight. 

 

DAS HERAUSRAGENDE ENSEMBLEMITGLIED DER SAISON

MUSIKTHEATER

Martin Gäbler
Mit einem großen Solo beeindruckte der Bassist in dieser Saison besonders: als Wanderer in der »Winterreise« im Podium.

Maria Rosendorfsky
Sie singt verführerisch – von Giudittas »Meine Lippen küssen so heiß« bis zur kühlen Königin Isabel in den »Lessons in Love and Violence«.

Dae-Hee Shin
Die großen Emotionen, aber mit edlem Bariton: ob als Scarpia in »Tosca« oder King in »Lessons in Love and Violence«.



SCHAUSPIEL

Frank Röder
Der Marathonmann in Kafkas »Der Prozess«: 100 Minuten auf dem Laufband als Josef K., als fiebriger, gehetzter Zeitgenosse. 

Anne Simmering
Von der Heiratsvermittlerin Jente in »Anatevka« zur Martha im Ehedrama »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?«. Stark.

Emma Lotta Wegner
Berührend spielte sie das »Lämmchen«, die Emma in »Kleiner Mann – was nun?«. Der Überlebenswille einer jungen Frau.

 
 
TANZTHEATER

Edoardo Dalfolco Neviani
In Shakespeares »Romeo und Julia« beeindruckt er als cooler, mitunter aufschneiderischer Graf Paris.

Magnum Phillipy
Verkörpert den Romeo in der größten Liebesgeschichte aller Zeiten als irre verknallten Teenager im Rausch der Hormone. Toll.

Carmen Vázquez Marfil
In »Romeo und Julia« ist sie eine kindliche Titelheldin, die aber innerhalb weniger Tage erwachsen wird. Was für ein Wandel!



Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme!