Elke Kottmair

DREI FRAGEN AN ELKE KOTTMAIR

Elke Kottmair gastiert derzeit in der Erfolgsoperette  zu sehen in »Der Vetter aus Dingsda« (als Tante Wimpel)

Wobei wirst Du schwach?
Bei französischen Impressionisten und weicher dänischer Lakritze, umhüllt von dunkler Schokolade mit Meersalzflocken.

Warum braucht der Mensch Operette?
Obwohl oft unterschätzt, ist die Operette für mich eine höchst moderne Kunstform, die in einzigartiger Weise Musik, Schauspiel und Tanz verknüpft. Mit ihrer ungeheuren Doppelbödigkeit ist sie quasi Kabarett auf hohem musikalischen Niveau.

»Ganz unverhofft kommt oft das Glück?«
Die Suche nach dem persönlichen Glück verbindet uns doch mit den meisten Operettenfiguren. Gerade im »Vetter« erlebt man die unterschiedlichen Facetten des so schwer zu definierenden Begriffs: Man erwartet nichts Besonderes und wird plötzlich vom Glück überrascht (Hannchen), man träumt jahrelang vom Glück in der Ferne, um plötzlich noch viel größeres Glück in der Realität zu finden (Julia), oder man hat die Hoffnung auf ein kleines bisschen Glück schon aufgegeben und überrascht sich plötzlich selbst mit der glücklichsten Idee des Lebens (Wilhelmine).

Elke Kottmair
AutorIn: Benjamin Künzel
Datum: 13.02.2019